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Wertverlust beim Fahrrad: Lohnt sich ein Gutachten?

Ein Wertverlust des eigenen Fahrrads ist meistens ärgerlich – immerhin kann ein Fahrrad bis zu vierstellige Summen kosten. Das Rad kann sowohl durch äußere Einflüsse als auch durch normalen Verschleiß an Wert verlieren. Erfahren Sie bei Gutachter.org, in welchen Fällen sich ein Gutachten beim Wertverlust des Fahrrads lohnt!

Nach einem Unfall sollte der Wertverlust des Fahrrads ermittelt werden. © Alexas_Fotos / pixabay.com

Der Wertverlust beim Fahrrad ist in der Regel ein ganz normaler Prozess: Durch Stürze, das voranschreitende Alter des Fahrrads sowie neue Modelle der Serie beträgt der herkömmliche Wertverlust des Fahrrads im ersten Jahr zwischen 20 % und 35 % des Neupreises, in den folgenden Jahren verliert das Rad immer noch etwa 10 % an Wert. Tritt jedoch ein Unfall auf, kann das Fahrrad abrupt kaputt gehen und in manchen Fällen sogar gar nicht mehr funktionsfähig sein. In diesem Fall kann sich ein Gutachten lohnen, um den Wertverlust des Fahrrads zu ermitteln.

Wann ein Gutachten für das Fahrrad durchgeführt werden kann und sollte

Glücklicherweise verlaufen die meisten Unfälle, in denen Fahrradfahrer involviert sind, eher glimpflich: Die einzigen Schäden, wenn überhaupt, entstehen am Fahrrad selbst. Wenn der Unfall nicht selbst verschuldet war, stellt sich für den Radfahrer dann natürlich die Frage, ob die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Kosten für eine eventuell notwendige Reparatur übernimmt oder eine Entschädigung für den Wertverlust des Fahrrads einzuholen ist.

In einem solchen Szenario kommt ein Sachverständiger für Fahrräder ins Spiel. So kann zum Beispiel der Unfallhergang ermittelt werden, aber auch der Wertverlust des Fahrrads durch den entstandenen Schaden kann festgestellt werden.
Ein solches Fahrradgutachten kann allerdings auch dann durchgeführt werden, wenn das Rad gestohlen wurde. In diesem Fall muss der Gutachter prüfen, welchen Wertverlust das Fahrrad seit dem Kauf erlitten hat und um welchen Zeitwert es sich handelt.

UNSER TIPP:
Der Begriff „Zeitwert“ bezeichnet den Wert, den das Fahrrad zu einem bestimmten Zeitpunkt hat – also zum Beispiel zum Zeitpunkt des Diebstahls.

Von einem Gutachten beim Diebstahl von Fahrrädern können zudem bei weitem nicht nur Privatpersonen profitieren: Ein Wertgutachten ist auch für Fahrradhändler sinnvoll, wenn aus deren Lagern Fahrräder gestohlen wurden.

Weiterhin ist es nützlich, den exakten Wertverlust des Fahrrads seit dem Kauf zu kennen, wenn das Rad verkauft werden soll. So wird vermieden, dass das Fahrrad unter dem eigentlichen Wert verkauft wird. Nicht zuletzt kann mit einem professionellen Gutachten auch geprüft werden, ob das Fahrrad den Angaben des Herstellers entspricht – manchmal unterlaufen nämlich Fehler in der Verarbeitung des Materials oder Montage, die die Fahrt beeinflussen und sogar zu Unfällen führen können.

Ob sich ein solches Gutachten lohnt, hängt allerdings vom individuellen Fall ab – ein acht Jahre altes Fahrrad, das für nur 30 Euro gebraucht gekauft wurde, muss in der Regel nicht mehr begutachtet werden. Kostspieligere oder neue Fahrräder sollten dagegen durchaus begutachtet werden.

Wie wird ein Gutachten für den Wertverlust des Fahrrads durchgeführt?

Um ein Gutachten für den Wertverlust des Fahrrads erstellen zu können, wird ein Sachverständiger benötigt. Abhängig vom vorliegenden Fall wird dieser dann tätig: Wurde das Fahrrad nicht gestohlen, sondern ist in einem Unfall beschädigt worden oder soll verkauft werden, ermittelt der Gutachter den Wertverlust seit Kauf des Fahrrads. Häufig überprüft der Sachverständige dazu den Wert von gleichen Modellen im gleichen Alter, das gebraucht zum Verkauf angeboten wird, um eine Richtlinie für den etwaigen Marktwert zu haben. Nicht alleine das Alter entscheidet nämlich über den Wertverlust und den Zeitwert des Fahrrads: Wenn es sich um eine Rarität handelt, die ursprünglich nur in kleiner Stückzahl produziert wurde, kann der Wert im Laufe der Zeit sogar steigen. Weiterhin werden die Schäden durch den Unfall am Fahrrad untersucht, gemessen und festgehalten. Durch die Zusammenarbeit mit Werkstätten kann ein Kostenvoranschlag eingeholt werden, um zu prüfen, welche Kosten mit der Reparatur einhergehen würden.

Wurde das Fahrrad gestohlen, kann anhand des Marktwerts auch hier der etwaige Wertverlust des Fahrrads ermittelt werden: Der Zeitwert ist hier ausschlaggebend. Dieses Szenario stellt Gutachter manchmal vor besondere Herausforderungen, da das Fahrrad nicht vor Ort untersucht werden kann und so eine Einschätzung vor Ort nicht möglich ist.

Wichtig ist in jedem der genannten Fälle, dass das Gutachten von einem zertifizierten Sachverständigen durchgeführt wird. Zum einen kann der tatsächliche Wertverlust des Fahrrads nur so korrekt ermittelt werden, zum anderen hat nur ein Gutachten vom Experten bei rechtlichen Streitfragen – zum Beispiel um die Haftung der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers – wirklich Bestand.

Fazit

Der Wertverlust eines Fahrrads kann durch Unfälle oder durch normalen Verschleiß voranschreiten. In der Regel lohnt sich die Erstellung eines Gutachtens nur dann, wenn rechtliche Streitfragen – zum Beispiel nach einem Unfall – auftreten, das Rad gestohlen wurde oder ein Verkauf des Fahrrads beabsichtigt ist. Der Wertverlust des Fahrrads sollte dann in jedem Fall von einem versierten Sachverständigen überprüft werden, dessen Aussagen dann auch rechtlichen Bestand haben und der unter anderem auch den Unfallhergang mit den vorliegenden Schäden vergleichen kann.

Ein Wertverlust des eigenen Fahrrads ist meistens ärgerlich – immerhin kann ein Fahrrad bis zu vierstellige Summen kosten. Das Rad kann sowohl durch äußere Einflüsse als auch durch normalen Verschleiß an Wert verlieren. Erfahren Sie bei Gutachter.org, in welchen Fällen sich ein Gutachten beim Wertverlust des Fahrrads lohnt!

Nach einem Unfall sollte der Wertverlust des Fahrrads ermittelt werden. © Alexas_Fotos / pixabay.com

Der Wertverlust beim Fahrrad ist in der Regel ein ganz normaler Prozess: Durch Stürze, das voranschreitende Alter des Fahrrads sowie neue Modelle der Serie beträgt der herkömmliche Wertverlust des Fahrrads im ersten Jahr zwischen 20 % und 35 % des Neupreises, in den folgenden Jahren verliert das Rad immer noch etwa 10 % an Wert. Tritt jedoch ein Unfall auf, kann das Fahrrad abrupt kaputt gehen und in manchen Fällen sogar gar nicht mehr funktionsfähig sein. In diesem Fall kann sich ein Gutachten lohnen, um den Wertverlust des Fahrrads zu ermitteln.

Wann ein Gutachten für das Fahrrad durchgeführt werden kann und sollte

Glücklicherweise verlaufen die meisten Unfälle, in denen Fahrradfahrer involviert sind, eher glimpflich: Die einzigen Schäden, wenn überhaupt, entstehen am Fahrrad selbst. Wenn der Unfall nicht selbst verschuldet war, stellt sich für den Radfahrer dann natürlich die Frage, ob die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Kosten für eine eventuell notwendige Reparatur übernimmt oder eine Entschädigung für den Wertverlust des Fahrrads einzuholen ist.

In einem solchen Szenario kommt ein Sachverständiger für Fahrräder ins Spiel. So kann zum Beispiel der Unfallhergang ermittelt werden, aber auch der Wertverlust des Fahrrads durch den entstandenen Schaden kann festgestellt werden.
Ein solches Fahrradgutachten kann allerdings auch dann durchgeführt werden, wenn das Rad gestohlen wurde. In diesem Fall muss der Gutachter prüfen, welchen Wertverlust das Fahrrad seit dem Kauf erlitten hat und um welchen Zeitwert es sich handelt.

UNSER TIPP:
Der Begriff „Zeitwert“ bezeichnet den Wert, den das Fahrrad zu einem bestimmten Zeitpunkt hat – also zum Beispiel zum Zeitpunkt des Diebstahls.

Von einem Gutachten beim Diebstahl von Fahrrädern können zudem bei weitem nicht nur Privatpersonen profitieren: Ein Wertgutachten ist auch für Fahrradhändler sinnvoll, wenn aus deren Lagern Fahrräder gestohlen wurden.

Weiterhin ist es nützlich, den exakten Wertverlust des Fahrrads seit dem Kauf zu kennen, wenn das Rad verkauft werden soll. So wird vermieden, dass das Fahrrad unter dem eigentlichen Wert verkauft wird. Nicht zuletzt kann mit einem professionellen Gutachten auch geprüft werden, ob das Fahrrad den Angaben des Herstellers entspricht – manchmal unterlaufen nämlich Fehler in der Verarbeitung des Materials oder Montage, die die Fahrt beeinflussen und sogar zu Unfällen führen können.

Ob sich ein solches Gutachten lohnt, hängt allerdings vom individuellen Fall ab – ein acht Jahre altes Fahrrad, das für nur 30 Euro gebraucht gekauft wurde, muss in der Regel nicht mehr begutachtet werden. Kostspieligere oder neue Fahrräder sollten dagegen durchaus begutachtet werden.

Wie wird ein Gutachten für den Wertverlust des Fahrrads durchgeführt?

Um ein Gutachten für den Wertverlust des Fahrrads erstellen zu können, wird ein Sachverständiger benötigt. Abhängig vom vorliegenden Fall wird dieser dann tätig: Wurde das Fahrrad nicht gestohlen, sondern ist in einem Unfall beschädigt worden oder soll verkauft werden, ermittelt der Gutachter den Wertverlust seit Kauf des Fahrrads. Häufig überprüft der Sachverständige dazu den Wert von gleichen Modellen im gleichen Alter, das gebraucht zum Verkauf angeboten wird, um eine Richtlinie für den etwaigen Marktwert zu haben. Nicht alleine das Alter entscheidet nämlich über den Wertverlust und den Zeitwert des Fahrrads: Wenn es sich um eine Rarität handelt, die ursprünglich nur in kleiner Stückzahl produziert wurde, kann der Wert im Laufe der Zeit sogar steigen. Weiterhin werden die Schäden durch den Unfall am Fahrrad untersucht, gemessen und festgehalten. Durch die Zusammenarbeit mit Werkstätten kann ein Kostenvoranschlag eingeholt werden, um zu prüfen, welche Kosten mit der Reparatur einhergehen würden.

Wurde das Fahrrad gestohlen, kann anhand des Marktwerts auch hier der etwaige Wertverlust des Fahrrads ermittelt werden: Der Zeitwert ist hier ausschlaggebend. Dieses Szenario stellt Gutachter manchmal vor besondere Herausforderungen, da das Fahrrad nicht vor Ort untersucht werden kann und so eine Einschätzung vor Ort nicht möglich ist.

Wichtig ist in jedem der genannten Fälle, dass das Gutachten von einem zertifizierten Sachverständigen durchgeführt wird. Zum einen kann der tatsächliche Wertverlust des Fahrrads nur so korrekt ermittelt werden, zum anderen hat nur ein Gutachten vom Experten bei rechtlichen Streitfragen – zum Beispiel um die Haftung der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers – wirklich Bestand.

Fazit

Der Wertverlust eines Fahrrads kann durch Unfälle oder durch normalen Verschleiß voranschreiten. In der Regel lohnt sich die Erstellung eines Gutachtens nur dann, wenn rechtliche Streitfragen – zum Beispiel nach einem Unfall – auftreten, das Rad gestohlen wurde oder ein Verkauf des Fahrrads beabsichtigt ist. Der Wertverlust des Fahrrads sollte dann in jedem Fall von einem versierten Sachverständigen überprüft werden, dessen Aussagen dann auch rechtlichen Bestand haben und der unter anderem auch den Unfallhergang mit den vorliegenden Schäden vergleichen kann.