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So wird der Zeitwert des Fahrrads ermittelt

Hin und wieder kann es notwendig sein, den Zeitwert des Fahrrads zu ermitteln. Vor allem nach Unfällen und Diebstählen ist ein solches Gutachten üblich – allerdings wissen viele Fahrradbesitzer nicht genau, was ein Zeitwert eigentlich ist und wie dieser errechnet wird. Erfahren Sie bei Gutachter.org, wie der Zeitwert eines Fahrrads richtig ermittelt wird und in welchen Fällen das sinnvoll ist!

Besonders bei hochwertigen Fahrrädern lohnt es sich, den Zeitwert ermitteln zu lassen. © Hans / pixabay.com

Der Zeitwert des Fahrrads wird in der Regel durch einen Gutachter ermittelt. Wer das eigene Fahrrad in der Hausratsversicherung oder sogar in einer speziellen Fahrradversicherung geschützt hat, erhält im Falle eines Diebstahls nämlich einen gewissen Betrag von der Versicherung. Dieser Betrag richtet sich nicht nur nach dem Kaufpreis des Fahrrads – unterschieden werden bei Schadensfällen Zeitwert, Wiederbeschaffungswert und Neuwert. Im Folgenden erfahren Sie, was es mit diesen Begriffen auf sich hat und wann es sinnvoll ist, den Zeitwert des Fahrrads ermitteln zu lassen.

Was sind Zeitwert, Wiederbeschaffungswert und Neuwert?

Zeitwert, Wiederbeschaffungswert oder Neuwert? Bei einem Diebstahl des Fahrrads wird in den meisten Fällen davon gesprochen, den Zeitwert zu ermitteln. Dieser Wert beschreibt, wie viel das Fahrrad während des Diebstahls oder des Schadenfalls noch wert gewesen ist. Damit wird also der Wertverlust seit dem Kauf des Gefährts ermittelt: Durch gewöhnliche Abnutzung und das fortschreitende Alter kann das Fahrrad an Wert verlieren, in manchen Fällen wird das Rad über die Jahre hinweg allerdings auch wertvoll – das kommt sehr selten bei limitierten Modellen oder sehr alten Fahrrädern vor. In der Regel sind es Haftpflichtversicherungen und Fahrradversicherungen, die für den Zeitwert – also den tatsächlich entstandenen Schaden – aufkommen. Der Zeitwert beschreibt also den tatsächlichen Wert des Fahrrads zum Zeitpunkt des Schadens oder Diebstahls.

Im Gegensatz dazu steht der Neuwert eines Fahrrads. Eine Hausratsversicherung ist immer eine Neuwertversicherung: Wird das Fahrrad also aus der Wohnung, dem Haus oder dem Keller gestohlen, wird in diesem Fall nicht der Zeitwert des Fahrrads ermittelt, sondern der „Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte“. Der Neu- und Wiederbeschaffungswert hält sich damit an den Neupreis eines gleichwertigen Produktes – dabei muss beachtet werden, dass Antiquitäten im Laufe der Zeit wertvoller werden, während vor allem technische Geräte teilweise enorm an Wert verlieren.

Da diese Begriffe von Laien häufig verwechselt werden, kann es sinnvoll sein, einen Sachverständigen für Fahrräder hinzuzuziehen. Dieser kann in einem Fahrradgutachten den tatsächlichen Zeitwert des Fahrrads ermitteln und so helfen, den Anspruch gegenüber der Versicherung geltend zu machen.

Wie wird der Zeitwert eines Fahrrads ermittelt?

Wenn das Fahrrad gestohlen wird, ist das ärgerlich – noch ärgerlicher ist es dann, mit der Fahrradversicherung über den Wert des Fahrrads diskutieren zu müssen. Mit einem Diebstahl-Gutachten des Fachmanns kann der Zeitwert des Fahrrads fachkundig ermittelt werden. Als Fahrradbesitzer sollten Sie auf diese Situation vorbereitet sein: Es ist sinnvoll, den Kaufbeleg und Quittungen für eventuelle Neuteile am Fahrrad aufzubewahren. So kann nachgewiesen werden, welche Verbesserungen vorgenommen und welche Verschleißteile erneuert wurden.

Um den Zeitwert des Fahrrads zu ermitteln, wird neben dem Zustand auch auf den Hersteller, den Kaufpreis und natürlich das Alter geachtet. Üblich ist es, im ersten Jahr nach der Neuanschaffung 25 % vom ursprünglichen Preis abzuziehen. Für jedes weitere Jahr werden wiederum 15 % abgezogen. Betrug der Neuwert des Fahrrads also 1000 Euro, werden nach einem Jahr noch 750 Euro erstattet. Ein geschulter Gutachter kann im Zweifelsfall allerdings prüfen, ob diese Berechnung angemessen ist. Vor allem bei hochwertigen, gut gepflegten Fahrrädern, die im Laufe der Zeit oft noch mit neuwertigen Bauteilen ausgestattet wurden, kann sich das lohnen. Bei Fahrrädern, deren Kaufpreis bereits sehr gering war oder die gar nicht mehr fahrtüchtig waren, ist es oft nicht sinnvoll, den Zeitwert des Fahrrads ermitteln zu lassen.

Fazit

Der Zeitwert des Fahrrads wird in der Regel ermittelt, um Ansprüche gegenüber der Versicherung oder dem Schadensverursacher geltend zu machen. Ein Gutachter kann helfen, den tatsächlichen Wert des Rads zum Zeitpunkt des Diebstahls oder Schadens festzustellen. Damit kann der Versicherungsanspruch geltend gemacht werden.

Hin und wieder kann es notwendig sein, den Zeitwert des Fahrrads zu ermitteln. Vor allem nach Unfällen und Diebstählen ist ein solches Gutachten üblich – allerdings wissen viele Fahrradbesitzer nicht genau, was ein Zeitwert eigentlich ist und wie dieser errechnet wird. Erfahren Sie bei Gutachter.org, wie der Zeitwert eines Fahrrads richtig ermittelt wird und in welchen Fällen das sinnvoll ist!

Besonders bei hochwertigen Fahrrädern lohnt es sich, den Zeitwert ermitteln zu lassen. © Hans / pixabay.com

Der Zeitwert des Fahrrads wird in der Regel durch einen Gutachter ermittelt. Wer das eigene Fahrrad in der Hausratsversicherung oder sogar in einer speziellen Fahrradversicherung geschützt hat, erhält im Falle eines Diebstahls nämlich einen gewissen Betrag von der Versicherung. Dieser Betrag richtet sich nicht nur nach dem Kaufpreis des Fahrrads – unterschieden werden bei Schadensfällen Zeitwert, Wiederbeschaffungswert und Neuwert. Im Folgenden erfahren Sie, was es mit diesen Begriffen auf sich hat und wann es sinnvoll ist, den Zeitwert des Fahrrads ermitteln zu lassen.

Was sind Zeitwert, Wiederbeschaffungswert und Neuwert?

Zeitwert, Wiederbeschaffungswert oder Neuwert? Bei einem Diebstahl des Fahrrads wird in den meisten Fällen davon gesprochen, den Zeitwert zu ermitteln. Dieser Wert beschreibt, wie viel das Fahrrad während des Diebstahls oder des Schadenfalls noch wert gewesen ist. Damit wird also der Wertverlust seit dem Kauf des Gefährts ermittelt: Durch gewöhnliche Abnutzung und das fortschreitende Alter kann das Fahrrad an Wert verlieren, in manchen Fällen wird das Rad über die Jahre hinweg allerdings auch wertvoll – das kommt sehr selten bei limitierten Modellen oder sehr alten Fahrrädern vor. In der Regel sind es Haftpflichtversicherungen und Fahrradversicherungen, die für den Zeitwert – also den tatsächlich entstandenen Schaden – aufkommen. Der Zeitwert beschreibt also den tatsächlichen Wert des Fahrrads zum Zeitpunkt des Schadens oder Diebstahls.

Im Gegensatz dazu steht der Neuwert eines Fahrrads. Eine Hausratsversicherung ist immer eine Neuwertversicherung: Wird das Fahrrad also aus der Wohnung, dem Haus oder dem Keller gestohlen, wird in diesem Fall nicht der Zeitwert des Fahrrads ermittelt, sondern der „Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte“. Der Neu- und Wiederbeschaffungswert hält sich damit an den Neupreis eines gleichwertigen Produktes – dabei muss beachtet werden, dass Antiquitäten im Laufe der Zeit wertvoller werden, während vor allem technische Geräte teilweise enorm an Wert verlieren.

Da diese Begriffe von Laien häufig verwechselt werden, kann es sinnvoll sein, einen Sachverständigen für Fahrräder hinzuzuziehen. Dieser kann in einem Fahrradgutachten den tatsächlichen Zeitwert des Fahrrads ermitteln und so helfen, den Anspruch gegenüber der Versicherung geltend zu machen.

Wie wird der Zeitwert eines Fahrrads ermittelt?

Wenn das Fahrrad gestohlen wird, ist das ärgerlich – noch ärgerlicher ist es dann, mit der Fahrradversicherung über den Wert des Fahrrads diskutieren zu müssen. Mit einem Diebstahl-Gutachten des Fachmanns kann der Zeitwert des Fahrrads fachkundig ermittelt werden. Als Fahrradbesitzer sollten Sie auf diese Situation vorbereitet sein: Es ist sinnvoll, den Kaufbeleg und Quittungen für eventuelle Neuteile am Fahrrad aufzubewahren. So kann nachgewiesen werden, welche Verbesserungen vorgenommen und welche Verschleißteile erneuert wurden.

Um den Zeitwert des Fahrrads zu ermitteln, wird neben dem Zustand auch auf den Hersteller, den Kaufpreis und natürlich das Alter geachtet. Üblich ist es, im ersten Jahr nach der Neuanschaffung 25 % vom ursprünglichen Preis abzuziehen. Für jedes weitere Jahr werden wiederum 15 % abgezogen. Betrug der Neuwert des Fahrrads also 1000 Euro, werden nach einem Jahr noch 750 Euro erstattet. Ein geschulter Gutachter kann im Zweifelsfall allerdings prüfen, ob diese Berechnung angemessen ist. Vor allem bei hochwertigen, gut gepflegten Fahrrädern, die im Laufe der Zeit oft noch mit neuwertigen Bauteilen ausgestattet wurden, kann sich das lohnen. Bei Fahrrädern, deren Kaufpreis bereits sehr gering war oder die gar nicht mehr fahrtüchtig waren, ist es oft nicht sinnvoll, den Zeitwert des Fahrrads ermitteln zu lassen.

Fazit

Der Zeitwert des Fahrrads wird in der Regel ermittelt, um Ansprüche gegenüber der Versicherung oder dem Schadensverursacher geltend zu machen. Ein Gutachter kann helfen, den tatsächlichen Wert des Rads zum Zeitpunkt des Diebstahls oder Schadens festzustellen. Damit kann der Versicherungsanspruch geltend gemacht werden.